Es war ihr grosses Ziel, die erste Frau in der LCS zu sein. Vor etwas mehr als einer Woche hat Remilia das geschafft. Die Supporterin qualifiziert sich in einem hochspannenden Duell mit den Renegades für die LCS, nachdem sie Team Coast im fünften Spiel der Serie geschlagen haben.

Damit wäre die männerdominierte Branche zum ersten Mal etwas aufgemischt. Doch leider wird Remilia zumindest im Moment nie in der LCS antreten. Und das hat seinen Grund.

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Unzählige Männer haben sich während Remilias League-Laufbahn immer wieder einen Spass daraus gemacht, die Amerikanerin zu beleidigen, zu beschimpfen und anzumachen. Todesdrohungen gehörten zur Tagesordnung, genauso wie frauenmissachtende Kommentare. Das war sogar beim Spiel gegen Team Coast der Fall, als der Twitch-Chat vollgespamt wurde mit Kommentaren, die definitiv unter der Gürtellinie waren.

Mittlerweile ignoriert Remilia die Haters einfach nur noch und ist stolz darauf, was sie mit den Renegades erreicht hat: «Ich wollte schon immer die erste Frau in der LCS sein. Jetzt habe ich dieses Ziel erreicht, für mich, für mein Team und alle Frauen im Esport.»

Es bleibt zu hoffen, dass Remilia dafür ein wichtiges Zeichen gegen die Frauenfeindlichkeit im Generellen, aber insbesondere im Esport setzen kann. Denn in der LCS zu spielen hätte sie mehr verdient als so mancher Mann.

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